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Dies academicus

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Eine Kanzlerin für gutes Klima

Ihren ersten grossen internationalen Auftritt hatte sie an der Klimakonferenz 1997 in Kyoto. Heute setzt sie sich als deutsche Kanzlerin für den Klimaschutz ein. Senat und Universitätsleitung verleihen Angela Merkel die Ehrendoktorwürde der Universität Bern.

Angela Merkel

atp. Sie ist eine Ausnahmeerscheinung in mancherlei Hinsicht: Als Pfarrerstochter in einem offiziell atheistischen Staat, der DDR, aufgewachsen, wählte sie mit der Physik kein klassisches Frauenstudium. Auch ihren politischen Aufstieg vollzog sie in einer Partei (CDU), die bis dahin vor allem auf starke Männerfiguren gesetzt hatte – allen voran Helmut Kohl. Aus dem langen Schatten des «Einigungskanzlers» ist Angela Merkel längst herausgetreten und sorgt als erste Frau an der Spitze der deutschen Regierung für neue Akzente.

Etwas verbindet die Politikerin mit der Universität Bern: das Anliegen des Klimaschutzes. Denn just mit diesem Thema profilierte sich die damalige Umweltministerin 1997 an der Klimakonferenz in Kyoto erstmals auf dem internationalen Parkett. Ihr nachhaltiger Einsatz «für die Belange der natürlichen Umwelt und des Klimaschutzes» ist denn auch ein Grund für die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch Senat und Unileitung. Zudem würdigt die Uni Angela Merkel als Frau, «die eine Politik des Dialogs verfolgt und sich mit grossem Einsatz für das Gelingen und Fortschreiten des europäischen Integrationsprozesses engagiert.» Ausserdem habe sie den Menschenrechten nachdrücklich Achtung verschafft und den jüdisch-christlichen Dialog immer gepflegt.

Bild: Bundesregierung / Laurence Chaperon

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